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Vorgeschichte
Wie entstand die lob da Terim?
Welche Ziele verfolgen die lob da Terim?
Welche Mittel setzt die Gruppierung ein?
Wie ist die Gruppe organisiert?
Wo ist die Gruppe überall tätig?
Aus wem und was besteht die "lob da Terim"?
Gegenstände und Transportmittel der Gruppe
Regeln und Gesetze innerhalb der "lob da Terim"
Verbündete und Feinde der lob da Terim
Wie stehen die Ilak-Soldaten zu den lob da Terim?

Vorgeschichte

Vor geraumer Zeit waren die Gebiete auf denen heute die Wilden Städte stehen ein, dem König treu ergebenes Land, welches hohe Steuern einbrachte und ausserdem einen guten Schutz gegen die "bösartigen" Elfen bot. Nachdem der lange und blutige Krieg gegen das Elfenreich im Jahre 1666 n.GK beendet wurde, und die Elfen in den Elvandar zurückkehrten, schwand im Laufe der nächsten Jahrzehnte das Interesse des Königs an den Gebieten jenseits der Dor'Iant Ebene. Es hatte sich mittlerweile in weiten Gebieten herumgesprochen, dass der Eherne Stein nicht mehr überschritten werden dürfe, und dass die Elfen jeden Töten würden, der es trotzdem wagen würde.
Viele Bewohner dieser Gegend zogen damals ins innere Königreich und kamen nie mehr wieder zurück. Jene welche in den heutigen Wilden Städten zurückblieben, waren zumeist Leute, welche im inneren Königreich sowieso nicht Willkommen gewesen wären. Genau diese Leute waren es, die das Geschehen in de Wilden Städten in den folgenden Jahrhunderten weitestgehend lenkten. Eine Regierung gab es zwar noch, jedoch bestand sie meist aus Leuten, welche sich leicht bestechen liessen, oder es mit dem Gesetz sowieso nicht so genau nahmen. Die einzigen welche das Geschehen in den Wilden Städten noch einigermassen unter Kontrolle hatten, waren die Pferdesoldaten, oder auch Ilak-Reiter genannt, welche von den Herzögen der Städte ins Leben gerufen wurden, um die Verwahrlosung des Landes zu unterbinden. Den Ilak-Reitern wurde von den Regenten der Städte grosse Macht übergeben, welche die Reiter auch nutzten. Innerhalb weniger Jahre verschafften sich die Pferdesoldaten in den Wilden Städten sehr grossen Respekt, und vertrieben die Gesetzesbrecher und das Gesindel weitestgehend aus der Gegend.
Viele Jahre war es relativ ruhig in den Wilden Städten. Der König bekam seine Steuern, und die Ilak-Soldaten hatten nach wie vor alles unter Kontrolle. Erst vor ungefähr hundert Jahren begannen sich die Verbrechen und Überfälle in den Städten wieder zu häufen. Viele Rivalisierende Räuberbanden und Diebesgilden fochten ihren Kampf offen auf den Strassen der Städte aus, und die Pferdesoldaten hatten alle Hände voll zu tun, um für Ruhe zu sorgen. Zu jener Zeit waren nicht wenige Leute im inneren Königreich der Meinung, dass man den Abschaum der Wilden Städte sich selbst überlassen müsste, und den Handel einstellen sollte. Sogar im Königshaus wurden Debatten über den Nutzen der Wilden Städte für das Königreich geführt. Das Verhältnis zwischen den Wilden Städten und dem Königreich verschlechterte sich in den darauf folgenden Jahren immer mehr, bis es schliesslich fast zu einem Stillstand der Handelsbeziehungen kam.
Die Ilak-Reiter hatten mittlerweile die Situation wieder soweit im Griff, dass die Ehrbaren Bürger der Städte wieder in Ruhe auf den Strassen umherlaufen konnten. Noch immer war ein Grossteil der Befehlsgewalt über die Wilden Städte in der Hand der Soldaten. Dies gefiel dem König überhaupt nicht, zumal er der Meinung war, dass der Pöbel der Wilden Städte eine Gefahr für das Königreich darstellen würde. So sandte er im Jahre 3071 n. GK ein Regiment Königlicher Truppen in die Wilden Städte. Offiziell wurden die Königlichen Soldaten als Unterstützung der Pferdesoldaten gesandt. Viel wahrscheinlicher jedoch ist, dass der König zum einen die Ilak-Reiter selbst kontrollieren will, und zum anderen den Unruheherd Wilde Städte besser unter Kontrolle haben will.
Am Anfang wurde die Anwesenheit der Königlichen Truppen von den Ilak-Reitern relativ gelassen geduldet. Dies änderte sich aber schnell, nachdem sich die Reiter immer mehr ihrer Macht beraubt sahen. So kam es immer häufiger dazu, dass sich die Königlichen Truppen und die Ilak-Reiter in die Haare gerieten. Da aber der König die Befehlsgewalt seinen Truppen übergeben hatte, mussten die Ilak-Reiter zumeist den Befehlen der Königlichen Soldaten gehorchen. Jedoch fühlten sich nicht nur die Ilak-Reiter durch die Anwesenheit der Truppen eingeengt und kontrolliert, sonder auch immer mehr der Bürger und Adeligen der Wilden Städte. Der Ruf nach Gleichberechtigung und Freiheit der Städte wurde im Laufe der Jahre immer lauter, obschon sich eigentlich nie jemand traute seine Meinung offen zu verkünden. Zu gross war und ist die Angst vor den Königlichen Truppen und den höheren Adeligen, welche auf der Seite des Königs stehen.
Dies war die Geburtsstunde der lob da Terim.........

Wie entstand die lob da Terim?

Schon seit einigen Jahren trafen sich in dunklen Kellern und Lagerhäusern in den Städten kleine Gruppen von niederen Adeligen und Bürgern der Wilden Städte. Am Anfang waren es vorwiegend kleine Mecker-Runden in denen darüber gelästert wurde, was sich der König denn nun wieder für Schikanen hatte einfallen lassen.
Mit der Zeit schlossen sich die hartnäckigsten dieser kleinen Gruppen zu einer etwas grösseren Zusammen und beschlossen, dass gegen die Unterdrückung des Königreichs etwas unternommen werden müsse. Es wurde ein Anführer bestimmt, welcher das weitere Vorgehen koordinieren sollte. Zuerst waren die Ziele der Gruppe noch relativ bescheiden und die Mittel relativ harmlos. Dies sollte sich aber mit der Übernahme der Gruppe durch einen Mann namens Nordik Herg schlagartig ändern. Herg, ob er wirklich so heisst ist nicht bewiesen, nannte die Gruppe fortan lob da Terim, was in der Geheimsprache der Gruppe soviel wie Freiheit für die Städte bedeutet. Er liess die nicht fanatischen Mitglieder der Gruppe allesamt umbringen, und erliess neue Regeln und Gesetze innerhalb der lob da Terim. Dies ist aber auch schon alles was in der Öffentlichkeit über diesen Mann bekannt ist. Herg gilt als einer der schwer bewachtesten Männer im Königreich, und nur eine erlesene Handvoll Männer weiß überhaupt wer er wirklich ist.

Welche Ziele verfolgen die lob da Terim?

Die Hauptziele der lob da Terim sind:

1. Erlangen der Unabhängigkeit der Wilden Städte vom Königreich.
2. Vertreibung der Königlichen Soldaten aus den Wilden Städten.

Das Hauptziel der lob da Terim ist, die Unabhängigkeit der Wilden Städte vom Königreich zu erlangen. Sie geben sich eigentlich aber schon nicht mehr mit dem Abzug der Truppen des Königs zufrieden. Jedoch sind sie der Meinung, dass der erste Schritt in dieser Richtung die Vertreibung der Königlichen Truppen aus den Wilden Städten ist.

Welche Mittel setzt die Gruppierung ein?

Die Gruppierung ist im Laufe der Jahre sehr hart und grausam geworden. Waren es am Anfang noch verbale Übergriffe und Attacken auf die Soldaten und Adeligen des Königreiches, so sind es mittlerweile schon längst nicht mehr so harmlose Dinge. Folgende Attentate und Ereignisse werden der "lob da Terim" zugeschrieben.
  • Überfälle auf Händler und Karawanen des Königs
  • Sabotage von Anlagen der Königlichen Truppen
  • Sabotage der Versorgungswege für die Königlichen Truppen
  • Attentate auf Soldaten, Botschafter und in letzter Zeit sogar Adelige des Königreiches
  • Angriffe auf Königliche Handelsschiffe
  • Spionage
  • Versorgung der Feinde des Königreichs mit Informationen und anderen Dingen
  • Einsetzung eigener Leute in strategisch wichtigen Positionen
  • Erpressung und Unterdrückung von Händlern oder Personen welche dem König dienen
  • Schutz von Flüchtlingen oder Verfolgten aus dem Königreich
  • Kooperation mit Feinden des Königreiches (z.B Deorn)

Wie ist die Gruppe organisiert?

Die Gruppierung verfügt über relativ grosse Geldmittel, und kann sich daher sehr gute und schnelle Nachrichtenwege aufrechterhalten. Zu den verschiedenen Nachrichtenwegen gehören unter anderem: Pferdeboten, Laufburschen, Brieftauben, Schiffe und dergleichen mehr.
Der Kopf der "lob da Terim" ist nach wie vor der geheimnissvolle Nordik Herg, welcher in der Gruppe auch Benlar genannt wird. Er verfügt aber über viele sehr schlaue und Fähige Untergebene, welche die Gruppenaktivitäten, weit entfernt von Hauptquartier der Gruppe, leiten. Es gibt sogar einige Adelige in den Wilden Städten und sogar im inneren Königreich welche der Gruppe ihre Unterstützung geben.
Auf der Strasse geben die Mitglieder der Gruppe sich mit einem speziellen Handgruss zu erkennen, und an stillen Orten unterhalten sie sich in "Terdolo", einer geheimen Sprache der lob da Terim.

Wo ist die Gruppe überall tätig?

Die "lob da Terim" operieren vorwiegend in den Wilden Städten. Es wird aber vermutet, dass es auch Strohmänner im inneren Königreich, den Ostlanden und sogar in Deorn gibt. Das Hauptquartier der Gruppe liegt in den Katakomben von Vivain. Mehrere sehr gut getarnte und bewachte Eingänge führen in den grossen Unterschlupf.

Aus wem und was besteht die "lob da Terim"?

Die Gruppierung ist im Laufe der Zeit um einiges grösser geworden und verfügt über nicht zu unterschätzende Ressourcen.

Der enge Kreis um den Kopf der Gruppe:

  • Kopf der Gruppe, auch Benlar genannt (vermutlich Nordik Herg)
  • Die rechte Hand von Herg (ein Unbekannter welcher in Deorn leben soll)
  • Sechs enge Gefolgsleute von Herg, welche über alles und jeden in der Gruppe Bescheid wissen. Darunter der Schatzmeister, der Quartiermeister, der Waffenmeister, der Ausbilder, der Chef der Spione und der Wanderer.

Weitere Mitglieder der "lob da Terim":

  • Etwa 100 "Kintar" (Krieger der Gilde, Schläger, Vollstrecker)
  • Etwa 35 "Rantor" (perfekt ausgebildete Assassinen, Killer und Meuchelmörder)
  • Etwa 50 "Juntark" (die Juntark gehören zu den besten Spionen des Nordens)
  • Etwa 50 "Rinner" (die Rinner sind Mitglieder welche mit verschiedenen Aufträgen in Teilen des Königreichs unterwegs sind. Manchmal sind sie Jahre unterwegs.)
  • Etwa 20 "Griiks" (Griiks sind Anwärter und Lehrlinge der "lob da Terim")
  • Einige Mitglieder bei den Ilak-Reitern
  • Einige Mitglieder auf verschiedenen Schiffen der Städte und des Königreiches
  • Einige Mitglieder bei den Adeligen der Städte und sogar im Königreich
  • Einige Mitglieder haben sich sogar in Deorn niedergelassen und haben dort mächtige Posten inne.

Gegenstände und Transportmittel der Gruppe:

  • Hunderte Ilak-Pferde, Hunde, Brieftauben und andere Tiere
  • Dutzende Kutschen und andere Wagen
  • Ein Handelsschiff und eine Kriegsgaleere welche unter Königlicher Flagge segeln
  • Die Gruppe verfügt über grosse Vorräte an Nahrung, Waffen, alltäglichen Gegenständen, Diebeswerkzeug, Spezialwerkzeug für Diebe und Assassinen, Gifte, besondere Gegenstände wie: Schwarzpulver, Magnesiumbomben und anderes....

Regeln und Gesetze innerhalb der "lob da Terim"

Innerhalb der Gruppe herrschen sehr strenge Regeln, welche unter keinen Umständen gebrochen werden dürfen. Sollte jemand aus der Gruppe die Regeln nicht befolgen, so ist er in der Regel binnen 24 Stunden aus dem Weg geräumt.

Die Hauptregeln innerhalb der "lob da Terim" sind:

  • Die Identität des Benlars (Kopf der lob da Terim) muss unter allen Umständen geheim bleiben.
  • Falls das Leben des Benlars in Gefahr sein sollte, muss sich jedes Mitglied der Gruppe mit seinem Leben seiner Verteidigung widmen.
  • Kein Mitglied darf Informationen, Geheimnisse und Pläne der lob da Terim an andere weitergeben.
  • Kein Mitglied darf einen Auftrag im Namen der lob da Terim ausüben, ohne dass ein Befehl eines höheren Mitgliedes erfolgte.
  • Kleinere Aufträge welche der Gilde nicht Schaden, und nicht im Namen der lob da Terim ausgeführt werden, dürfen ausgeführt werden.
  • Die Hälfte der Einnahmen durch einen Überfall oder dergleichen, muss dem Schatzmeister der Gruppe, oder einem seiner Mittelsmänner sofort nach Erledigung des Jobs ausgehändigt werden.
  • Die Ziele und Ideale der lob da Terim dürfen niemals aus den Augen gelassen werden, oder hintergangen werden.
  • Sollte ein Mitglied der lob da Terim gefangen genommen werden, so wird die Gruppe jegliche Kenntnis dieser Person abstreiten oder leugnen. Der Gefangene hat den Befehl sich entweder selbst zu befreien oder sich das Leben zu nehmen, bevor Informationen aus ihm herausgeholt werden können.
  • Verrat an der lob da Terim wird mit dem Tode des Verräters und seiner ganzen Familie geahndet.
  • Gerät eine Gruppe lob da Terim in arge Bedrängnis, so müssen unter allen Umständen sofort alle Papiere und Gegenstände vernichtet werden, welche dem Feind Informationen liefern könnten.
  • Informationen und Hinweise welche der lob da Terim und ihren Zielen dienlich sein könnten, sind sofort auf irgendeinem Wege ans Hauptquartier zu leiten.

Verhaltensregeln:

  • Kein Mitglied der lob da Terim darf einem anderen Mitglied ohne Befehl Schaden zufügen.
  • Die Mitglieder der Gruppe tragen kein Erkennungsmerkmal auf sich. Das einzige Erkennungsmerkmal ist ein kurzer Gruss mit der rechten Hand, wobei der Zeigefinger gekrümmt gehalten wird.
  • In der Öffentlichkeit darf unter den Mitgliedern kein Terdolo gesprochen werden. Dies würde die Mitglieder verraten.
  • Dem Benlar und seinem Befehlen ist sofortige Folge zu leisten, auch wenn der Befehl grosse Risiken mit sich bringt.

Verbündete und Feinde der lob da Terim

Natürlich besitzt die Gruppe neben Freunden auch noch etliche Feinde, welche entweder die Zerschlagung oder die Ausrottung der lob da Terim als Ziel verfolgen.

Freunde der lob da Terim

  • Eine Diebesgilde in Liborg
  • Eine Gilde in Holtun welche aus Bettlern und Streunern besteht.
  • Das Kaiserreich Deorn, welches heimlich die Organisation mit Geldmitteln und Waffen versorgt.

Feinde der lob da Terim

  • Fast das gesamte innere Königreich und die Ostlande.
  • Die Soldaten des Königs
  • Die Magier des Zauberzirkels.
  • Die Ka'Rocain; die Freien Magier, welche der Gruppe nicht allzu wohl gesonnen sind.
  • Die Elfen; Welche Befürchten, dass durch die lob da Terim das Verhältnis zum Königreich wieder verschlechtert wird.
  • Die meisten Adeligen und die meisten Bürger in den Wilden Städten, welche treu zum König halten.

Wie stehen die Ilak-Soldaten zu den lob da Terim?

Die Ilak-Reiter werden grundsätzlich als Feinde der Organisation betrachtet. Es ist aber in Wahrheit so, dass schon mehr als einmal ein Anführer der Ilak-Reiter den Blick abgewendet hat, während die lob da Terim irgendwo ihr Werk vollbrachten. Jedoch gibt es auch viele Mitglieder der Ilak-Soldaten, welche die lob da Terim nicht gerne sehen. Dies hat verschiedene Gründe, wovon einer sicherlich die immer grösser werdende Wut des Königreichs auf die Wilden Städte ist.

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