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Natürlich gibt es auch auf einer Welt wie Tamoon dutzende von Sagen, Legenden und Gerüchten. Alle diese Gerüchte und Sagen hier aufzulisten würde den Rahmen sprengen, desshalb wollen wir nur ein paar der wichtigsten auf den nächsten Seiten kurz erläutern.

Voodoopriester
Ein alter Mythos, welcher schon seit Jahrzehnten im Königreich umher geistert. Der Mythos besagt, dass es bei den Nascadu, in der Wüste Rauroch, schreckliche Priester geben soll, welche ihren Opfer Schlangen in die Gedärme zaubern würden. Ausserdem sollen diese grausamen Priester ihren Opfern 1000 jähriges Leid und Schmerz zufügen können. Es wird auch gemunkelt dass der Kaiser von Deorn mit den grausamen Priestern unter einer Decke stecken würde.

Galhat; Die blauen Magier
Dies ist nicht bloss ein Mythos. Es wurden tatsächlich schon ein paar der legendären blauen Magier von Galhat in Kaiserreich Deorn gesichtet. Ausserdem tauchten sie vereinzelt im Krieg
gegen das Königreich auf. Laut berichten sind diese Magier sehr mächtig und gefährlich. Es wird erzählt, das die Magier direkt dem Kaiser unterstehen und auf seinen Befehl handeln.

Sith den Alar; Die Wüstensöhne
Die Sith den Alar sind eine Organisation im Kaiserreich Deorn. Sie sollen laut Berichten als Geheimpolizei, Spione und Meuchelmörder fungieren. Im Königreich fürchtet man die Bedrohung durch die Mitglieder der Sith den Alar, da sie als sehr tödliche und schlaue Feinde angesehen werden. Spione des Königreichs vermuten, dass die Wüstensöhne in Deorn über relativ viel
Macht verfügen, aber trotzdem dem Kaiser gehorsam leisten. Es ist noch nie gelungen einen Wüstensohn länger als ein paar Minuten gefangen zu halten. Da er sich entweder selbst
umgebracht hat, oder sich mit eigener Kraft befreit hat.

Die Dunkelelfen
Eine Legende, welche Stellenweise in alten Büchern und Schriftstücken erwähnt wird besagt, dass sich vor langer Zeit eine kleine Gruppe von Elfen vom Elfenreich abgespaltet hat. Es folgt eine Abschrift aus einem alten Elfischen Buch....doch war es nicht möglich sich mit denen welche Böses tun zu einigen. Deswegen blieb dem Elfenvolk keine andere Wahl als ihre fehlgeleiteten Brüder fortzuschicken......Es ist nicht genau bekannt wohin unsere Brüder gegangen sind, jedoch spüren wir den gewaltigen Hass auf uns näher denn irgendwann. Das Verhalten des Drow konnte nicht gebilligt werden, und so mussten wir ihn zu unserem Leid gefangen nehmen. Entsetzen machte sich breit als wir unserem Bruder ins Antlitz sahen. Haare, so schwarz wie Pech, Augen, und doch keine Augen mehr und die Haut so schwarz wie die Nacht.......leider gestorben, doch erzählte er uns von gigantischen Städten unter unseren Füssen, in welchen die Drow auf Rache gegen ihre Arroganten und Heuchlerischen Brüder sinnen würden. Noch nie wurde im Königreich einer dieser schwarzen Elfen gesichtet, wenn man aber den Worten einiger verrückter Priester der Seith-Hamakha glauben will, so gibt es die Drow tatsächlich.

Das ewige Leben am funkelnden See?
Es ist im Königreich und auch in anderen Teilen Tamoon’s das Gerücht im Umlauf, dass das Wasser des Itaaelin-See’s im Elfenreich, demjenigen der davon trinkt das ewige Leben schenken würde. Aus diesem See würden auch die Elfen trinken, und würden deshalb so lange Leben. Obwohl es verboten ist, versuchen trotzdem immer wieder einige Tollkühne Abenteurer an den Funkelnden See zu gelangen um von seinem Wasser zu trinken. Die Elfen wissen davon und verhindern dies mit allen Mitteln, obwohl es laut ihrer Aussage normales Wasser ist, welches sich im See sammelt.

Der eherne Stein
Viele Leute, vorallem Krieger, sind der Meinung das der Stein aus welchem der Eherne Stein besteht magische Kräfte hat. Es soll einmal einen Krieger gegeben haben, der aus der Ehernern Stein ein Stück, in Form eines Schwertes, herausgemeisselt hat. Das Schwert aus dem komischen schwarzen Stein soll das mächtigste Schwert auf Tamoon sein. Doch leider ist es verschollen und seither nie wieder aufgetaucht. Menschen, welche den Eherner Stein schon mal gesehen haben, erzählen dass in der Tat ein kleines Stück des ehernen Steines fehlt.

Tharabad
Die Insel Tharabad, Streitpunkt zwischen dem Königreich und dem Kaiserreich seid vielen Jahren, ist eigentlich eine eher langweilige Insel. Trotzdem haftet der Bevölkerung auf der Insel
und vorallem der Insel selbst ein seltsamer Mythos an.
Niemand weiss genau was diesen Mythos überhaupt ausmacht, aber trotzdem ist er da. Es gibt ein paar Theorien dazu.
1. Das Kaiserreich will die Insel als Strategischen Angriffspunkt nutzen
2. Auf der Insel ist irgendwas oder irgendwer an dem Deorn sehr interessiert ist.
3. Auf Tharabad wir an etwas geheimnisvollem Gearbeitet, von dem niemand Erfahren darf.

Götterstein
Laut Berichten soll es im Ostmeer eine Insel geben, auf der hoch oben in den Bergen ein seltsamer Torbogen steht, auf dem die Symbole der Götter eingraviert seien. Viele Religiöse
Fanatiker glauben, dass dieses Tor der Weg zur Götterstadt Aradis ist.

Mikyner
Dies ist weniger ein Mythos denn eine bewiesene Tatsache. Viele Menschen des Königreiches sind der Meinung dass die Fanatiker rund um den Aran-See ihre weissen Brüder in andere Länder schicken, um dort Anhänger zu werben, und um Unheil zu bringen. Eigentlich bewiesen ist dieser Mythos jedoch nicht, da noch nie ein weisser Mikyner auf frischer Tat geschnappt werden konnte.

Samos Aran
Samos Aran, so hiess der letzte Rhao, der von den Göttern damals besiegt wurde. Eine uralte Legende besagt, dass Samos Aran und sein gewaltiger schwarzer Drache Rak-Tu genau an dem Punkt gefallen sind, an dem sich heute die Aran-See befindet. Vor allem die Seith-Hamakha glauben, dass die Körper von Samos und Rak-Tu noch immer auf dem Grund der tiefen Aran-See liegen würden, und nur darauf warten bis sie wieder über die Welt herrschen würden.

Die Elementare
Die uralte Rasse der Elementare ist seit dem Götterkrieg aus Tamoon verschwunden. Wohin genau weiss niemand. Ganz selten gelingt es einem mächtigen Magier einen Elementaren herbei zu rufen. Die Elementare haben dies jedoch gar nicht gerne, und so ist es im Zauberzirkel mittlerweile verboten Elementar-Beschwörungen zu versuchen. Es gibt Gerüchte darüber dass die Mönche in der Hochburg der Neun irgendeine Verbindung zu den Elementaren haben sollen. Diese Gerücht ist aber sehr an den Haaren herbeigezogen.

Die Riesen
Wie auch die Elementare sind auch die Uralten Riesen schon seit Ewigkeiten verschwunden. Es wurde zwar schon über Begegnungen mit Riesen an den verschiedensten Orten Tamoon’s berichtet, aber ob dies tatsächlich der Fall war weiss niemand.

Egron Lyrath
Legenden berichten von einem seltsamen humanoiden Wesen in den Wäldern weit nordöstlich von Yistrin. Dieses Wesen, bekannt unter dem Namen Lyrath soll einem Menschen von gewaltiger Statur ähneln. Jedoch soll Lyrath über gewaltige Kräfte verfügen und sehr grausam sein. Jedes Wesen dass sein Gebiet und seine Wälder betritt wird erbarmungslos attackiert.

Der Leviatan
Laut einer uralten Legende soll in den Weiten der Meere irgendwo ein weisser Wal von gigantischer Grösse schwimmen, in welchem die Seele des gefallenen Gottes Barrash weiterleben würde. Dieser Wal soll einen halben Kilometer lang sein und Augen so gross wie ein Haus besitzen. Die Legende beschreibt den Leviatan weiterhin als den Herrscher der Meere und ihrer Lebewesen.

Der Hass des Verratenen
Zu der Zeit der Götterkriege kämpften die guten Götter gegen die bösartigen Rhao und ihre Verbündeten. Zu den verbündeten der Rhao zählten auch die Götter Mikyn und Oruumsh. Oruumsh, welcher sich nur aus Liebe zu seiner Frau Windraya auf die Seite der Rhao gestellt hatte, wurde als sich der Krieg zugunsten der guten Götter wendete, von seiner Frau und seinem Sohn Kalandro verraten. In einem gewaltigen Kampf gegen seinen Bruder Imaian musste Oruumsh eine sehr schmerzliche Niederlage einstecken. Er wurde daraufhin in ein Gefängnis auf der Götterebene Aradis für alle Zeiten verbannt. Ausserdem wurde als Zeichen seiner Schande das Göttersymbol von Oruumsh aus der Tafel der Götter entnommen und irgendwo versteckt. Noch fast schlimmer jedoch war die Tatsache, dass die verbleibenden Götter beschlossen die verschreckten Schützlinge von Oruumsh nicht in ihre Obhut zu nehmen. In den mehr als dreitausend Jahren seit diesen Ereignissen loderte die Flamme des Hasses immerfort in der Seele des Verratenen Gottes Oruumsh. Niemals konnte er die Schmach welche seine Geschwister, sein Sohn und vor allem seine Frau über ihn brachten vergessen. Niemals konnte er vergessen, dass er nur aus Liebe zu seiner Frau seine Geschwister verraten hatte und gegen sie kämpfte. Niemals
konnte er vergessen dass seine Untertanen von den Göttern ihrem Schicksal überlassen wurden und niemals vergessen wird er die Schmach welche er durch die Entfernung seines Symbols aus der Göttertafel hinnehmen musste. Doch eines schwor sich Oruumsh an jenem Tage. Alle Beteiligten an seinem Verrat, seiner Niederlage und seiner Schande werden eines Tages büssen. Sein uralter Hass auf jene wird sie eines Tages ereilen......

Das verlorene Göttersymbol Oruumshs
Wie in der Legende „Der Hass des Verratenen“ erläutert wurde das Symbol des Gottes Oruumsh aus der Göttertafel entfernt und versteckt. Eine uralte Prophezeiung, welche in einem alten Schriftstück gefunden worden ist besagt folgendes:
„Wenn ein Wesen in welchem das Blute Oruumshs fliesst die verlorene Platte mit dem eigenen Blute getränkt wieder in die Göttertafel einfügen kann, so wird der Verratene seinem Gefängnis entfliehen, und die lodernde Flamme des Hasses über jene brennen lassen, welche ihn Verrieten und Entstellten. Dies wird der Augenblick sein, in dem sich die Armeen der Vergeltung vollständig erheben werden und wie eine Flut aus Hass und Sühne über das Land wogen werden. In dieser letzten Stunde der Welt werden diejenigen, welche ohne Recht zu Urteilen wagten ihren Fehler büssen und die Zeit der Verschmähten wird gekommen sein auf der Erde zu herrschen.“
Wo das sich die Platte mit dem Symbol Oruumsh darauf befindet weiss niemand. Und so wie es aussieht ist dies auch ganz gut so!

Das Volk aus dem Norden
Dies ist ein Mythos von dem nicht viele Menschen wissen. Einzig die Fjalkanat und ein paar wenige Menschen der Nordlande wissen davon.
Die Fjalkanat selber sprechen aus irgendeinem Grund nicht gerne über diese Sache. Ein Spion der Nordlande, welcher in den Städten der Fjalkanat herumschnüffelte, entdeckte vor vielen Jahren in einer alten Schriftrolle der Nordmänner folgende Textstücke, welche er leider nicht alle korrekt übersetzten konnte...
„die grösste Niederlage in der Geschichte der Fjalkanat war geschehen. Die letzte Schlacht am Brogan Hügel wurde geschlagen und mit grossen Verlusten verloren....Überlebenden flohen mit den übriggebliebenden Langschiffen übers Meer.......vielen Generationen lebt das stolze Volk der Fjalkanat nun hier in der neuen Heimat........es scheint kein anderes Volk zu geben....hunderte kleiner Fjalkanat hausen im hinter den Gebirgen und tausende von grässlichen Grün-Schwarzen „Gönk’s“ (konnte nicht übersetzt werden) strömen aus dem Reich an dem die Sonne untergeht.....das schlimmste aller Völker scheint nun auch Schiffe zu bauen....heftige Kämpfe mit Schiffen, welche aber gewonnen werden, da die Glöög’s (konnte ebenfalls nicht übersetz werden) scheinbar auf See nicht so stark sind wie an Land.....auf keinen Fall an Land gehen, ansonsten kommt es erneut zum Krieg....kleine Fjalkanats sind keine Hilfe, sind
schwach und keine guten Krieger....“
Aus diesem Text lässt sich vermuten, dass die Fjalkanat nicht immer im Norden Tamoon’s beheimatet waren, sondern aus einem Land im Norden stammen. Das Volk dass sie damals vertrieben hat scheint ihnen nun über die Meere gefolgt zu sein und sie bekämpfen einander erneut auf hoher See. Wenn dieser Mythos wirklich war ist, so ist der Norden Tamoon’s in grosser Gefahr, und die letzte Verteidigung, so scheint es, sind die Fjalkanat!

Die Wilden Städte
Die Wilden Städte, so werden die Städte Vivain, Liborg und Adkor genannt, werden im inneren Königreich schon seit langer Zeit nicht mehr so ganz ernst genommen. Man vermutet dass diese gewisse Ablehnung gegen die 3 Städte aus der Abgeschiedenheit und der sehr guten Beziehung zum Elfenvolk her rührt. Seit ungefähr 15 Jahren werden in den Wilden Städten Königliche Truppen stationiert, welche offiziell das Reich schützen und den Pöbel bekämpfen sollen. Die Adeligen und die Ilak-Reiter vermuten jedoch darin einen Überwachungsversuch des Königreichs. Schon von Anfang an gerieten sich die Königlichen Truppen und die Ilak-Reiter ständig wegen irgendwelchen Sachen in die Haare.
Nun zum eigentlichen Gerücht, welches man im inneren Königreich des öfteren hört. Es wird gemunkelt, dass die Ilak-Reiter und auch die „lob da Terim“ Untergrundkämpfer einen Gegenschlag gegen die ,in den Wilden Städten stationierten Königlichen Soldaten, planen würden. Dieses hätte jedoch fatale Folgen für das ganze Königreich, da sich die Situation bis zu einem ausgewachsenen Bürgerkrieg entwickeln könnte. Glücklicherweise gibt es für dieses Gerücht keine wirklichen Anhaltspunkte.

Die Schattenländer
Über die Schattenländer gibt es dermassen viele Gerüchte und Legenden, dass es unmöglich wäre sie alle aufzuführen. Hier nur die paar wichtigsten:
- Die Schattenlande planen einen Überfall auf das innere Königreich.
- Die Schattenlande planen einen Überfall auf die Nordlande und die Hügelzwerge.
- Die Schattenlande verbünden sich mit den Seith-Hamakha, um das Reich ins Chaos zu stürzen.
- Die Bewohner der Schattenlande bekämpfen sich derart hart, dass kaum mehr Gefahr für die Nachbarländer droht.
- Irgendwo in den Schattenlanden gibt es ein Tor oder ein Portal zu der legendären Stadt der Götter.

Die Jäger
Die Mhorkain-Jäger, oder kurz Jäger genannt, sind kein wirklicher Mythos da ihre Existenz bewiesen ist. Die Jäger wurden ursprünglich zur Vernichtung und Vertreibung der Magier im Norden geschaffen. Sie sind sehr erfahrene und gefährliche Kopfgeldjäger und Assassinen. Man glaubte einmal, dass sich die Jäger aufgelöst hätten. Jedoch tauchten sie vor einigen
Jahren wieder vereinzelt auf. Trotz grosser Anstrengungen seitens des Zauberzirkels konnten die Jäger nicht aufgespürt werden. Ein paar seltsame „Unfälle“ mit Magiern im Königreich werden desshalb den Jägern zugeschoben.

Andovar
Irgendwo im gigantischen Heimatwald der Elfen soll die legendäre Elfenstadt liegen. Man erzählt sich, dass sie mehrere Dutzend Kilometer breit ist, und von so strahlender Schönheit, dass sich jeder Mensch in ihrem Anblick verliert. Genau so schön soll auch sie Sagenumwobene Königin der Elfen sein

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